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Was ein Campus für eine Gemeinde bedeutet.

Zahlen aus veröffentlichten Projekten in Deutschland und aus Gesprächen mit Betreibern. Keine Versprechen, Größenordnungen.

Dauerarbeitsplätze je 500 MW im Betrieb, dazu die Bauphase über mehrere Jahre.
50 bis 80

Quelle: Telis, Projekt Mehrum (Gemeinde Hohenhameln), 2026.

Gewerbesteuer je 10 MW angeschlossener Leistung und Jahr, abhängig von Struktur und Zerlegung.
rund 1 Mio. EUR

Quelle: Erfahrungswerte aus Betreibergesprächen.

Temperatur der Abwärme, nutzbar für Nahwärme, Gewächshäuser und Trocknung.
35 bis 55 °C

Quelle: EnEfG, Herstellerangaben.

Lkw-Verkehr im laufenden Betrieb. Verkehr fällt nur in der Bauphase an.
0 Lkw
für die Kühlung im laufenden Betrieb. Geschlossene Kreisläufe, keine Verdunstungskühlung.
Keine Wasserentnahme
Geräuschemissionen an der Grundstücksgrenze. Ab 500 m Abstand im ländlichen Raum nicht mehr wahrnehmbar.
45 bis 55 dB(A)

Häufige Fragen

Arbeitsplätze in der Bauphase über mehrere Jahre und Dauerarbeitsplätze im Betrieb. Aufträge für Handwerk und Gewerbe vor Ort. Ausbildung von Fachkräften am Standort. Gewerbesteuer. Abwärme für Nahwärme oder Landwirtschaft. Dazu marktübliche Beteiligungsmodelle: ein kommunaler Entwicklungsfonds oder ein Anteil an der Projektgesellschaft. Direkte Zahlungen je Kilowattstunde sind unzulässig.

Moderne Anlagen kühlen über geschlossene Kreisläufe. Verdunstungskühlung wird in Deutschland nicht genehmigt. Es wird kein Grundwasser und kein Flusswasser zur Kühlung entnommen. Der Wasserbedarf entspricht dem eines Gewerbebetriebs: Sanitär, Befüllung und Nachspeisung der Kreisläufe, Löschwasser.

Schallquellen sind Kühlanlagen im Dauerbetrieb und Notstromtests an rund 20 Stunden im Jahr. An der Grundstücksgrenze liegen die Geräuschemissionen bei 45 bis 55 dB(A); ab 500 m Abstand sind sie im ländlichen Raum nicht mehr wahrnehmbar. Die Richtwerte der TA Lärm werden über Abstand und Eingrünung eingehalten; zu Wohnbebauung werden 200 bis 500 m Abstand geplant.

Rund 1.000 m² je MW, also 20 bis 25 ha je 100 MW einschließlich Umspannwerk, Speicher, Abstands- und Grünflächen. Gebäude sind 21 bis 25 m hoch.

Ab 01.01.2027 müssen Rechenzentren in Deutschland bilanziell zu 100 Prozent mit Strom aus Erneuerbaren betrieben werden (EnEfG). Terawerk-Standorte liegen dort, wo Wind- und Solarstrom entstehen, mit Direktlieferverträgen aus der Region.

Ein Gebietstyp im Bebauungsplan nach § 11 BauNVO, den Betreiber vor dem Kauf verlangen. Alternativ ein Industriegebiet. Das Verfahren dauert 12 bis 24 Monate.

Ja. Das EnEfG verlangt für neue Rechenzentren die Nutzung von 10 Prozent der Abwärme bei Inbetriebnahme ab Juli 2026, 15 Prozent ab Juli 2027 und 20 Prozent ab Juli 2028. Fehlt ein Abnehmer, ist eine Ausnahme mit Nachweis möglich.

Nicht Terawerk. Wir entwickeln den Standort bis zur Baureife und wählen gemeinsam mit der Gemeinde den Betreiber aus. Der Betreiber baut mit eigener Bilanz und übernimmt den Betrieb.

Sprechen wir über Ihre Gemeinde.

Alexander Schuster antwortet innerhalb eines Werktags.

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  • Was wir von der Gemeinde brauchen

    Grundhaltung des Rats, Zugang zu den Eigentümern, Bereitschaft zu einem Aufstellungsbeschluss, sobald der Netzbetreiber die Kapazität eingeordnet hat, und eine Arbeitsebene in Bauamt und Wirtschaftsförderung.

  • Was wir vom Land brauchen

    Fokusregionen an Höchstspannungsknoten und Kraftwerksstandorten, ein Koordinator für Großlast-Ansiedlungen, ein Muster-Bebauungsplan Sondergebiet Rechenzentrum und ein Praxis-Check der Verfahren. Ziel: Baurecht in 12 statt 24 bis 36 Monaten.

Standortanforderungen für eine Rechenzentrumsregion

Die Kriterien, nach denen wir Standorte prüfen: Leistung, Netzanschluss, Fläche, Baurecht, Wasser, Wärme, Ausschlusskriterien.

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Referenzen in Deutschland

Projekte Dritter, öffentliche Angaben.

  • Mehrum

    Telis in Mehrum, Gemeinde Hohenhameln: bis 500 MW auf dem Gelände eines stillgelegten Kohlekraftwerks, 38 ha, Aufstellungsbeschluss einstimmig am 19.03.2026, Baubeginn 2028.

  • Lübbenau

    Schwarz Digits in Lübbenau: 200 MW auf einem Kraftwerksgelände, 11 Mrd. EUR über 15 Jahre, Spatenstich 18.11.2025.

  • Dummerstorf

    Schwarz Digits in Dummerstorf: 240 MW bis 2033, Option auf 1 GW bis 2045, Land Mecklenburg-Vorpommern als Partner, angekündigt 27.08.2026.